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Für sämtliche Vereinbarungen
gelten folgende Allgemeine
Geschäftsbedingungen (Fassung vom 17. Juli 2001).
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§1 Vertragsgegenstand
Der Provider mietet Rechner, die ständig über Standleitungen mit dem
Internet verbunden sind. Er ermöglicht anderen Personen und Unternehmen
diese Rechner per Einwahlverbindung oder Standleitung für Ihre
Kommunikation und Präsentation zu nutzen. Desweiteren stellt er auf seinen
Webservern für interessierte Kunden Plattenspeicher zur Nutzung durch den
Kunden bereit. Die auf den Webservern abgelegten Informationen sind fast
weltweit über das Internet abrufbar. Der Kunde ist daran interessiert, das
Internet für die Präsentation seiner Person, von Produkten oder seiner
Firma zu nutzen.
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden mit
Auftragserteilung bzw. Vertragsschluss wirksam. Abweichende Allgemeine
Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt. Sie finden auch
dann keine Anwendung, wenn der Provider diesen nicht ausdrücklich
widerspricht.
Diese Bedingungen gelten vorbehaltlich der Änderung durch den Provider für
die gesamte Dauer des Vertragsverhältnisses und gegebenenfalls darüber
hinaus bis zur entgültigen Abwicklung aller Ansprüche aus diesem
Vertragsverhältnis.
Änderungen an diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden
rechtzeitig mitgeteilt. Ändern sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
zu
erheblichen Ungunsten des Kunden, gibt es dem Kunden das Recht, den Vertrag
zum Monatsende nach Zugang der Änderungsmitteilung fristgemäß zu kündigen.
Der Provider weißt den Kunden hiermit auf dieses Kündigungsrecht hin.
Kündigt der Kunde nicht, wird die Änderung mit Ablauf dieses Monats
wirksam.
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§2 Leistungen des
Providers
Der Provider erbringt Leistungen nach Maßgabe des beigefügten
Leistungsangebotes.
Der Kunde ist berechtigt, seine Waren und Dienstleistungen auf den
Webservern darzustellen. Die Haftung für Präsentation übernimmt in jedem
Falle der Kunde.
Interessenten können die auf den Webservern gelegenen Daten des Kunden rund
um die Uhr abrufen. Der Provider garantiert eine Erreichbarkeit seines
Netzwerkes zu 98% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten
der Nichterreichbarkeit, die nicht durch den Provider zu verschulden sind
(höhere Gewalt, Verschulden Dritter). Eine kurzzeitige Unterbrechung der
Netzverfügbarkeit berechtigt den Kunden nicht zu Regressansprüchen.
Der Provider stellt den Kunden einen Zugang zur Verfügung, die es dem
Kunden ermöglichen, seine Angebote selbstständig zu speichern, ändern,
ergänzen oder zu löschen. Für den Inhalt der Internetseiten ist allein
der
Kunde verantwortlich. Er stellt den Provider von etwaigen Ansprüchen
Dritter hiermit ausdrücklich frei.
Der Kunde verpflichtet sich, die österreichische und deutsche
Rechtssprechung zu achten und im Rahmen seiner Präsenz keine
pornographischen, extremistischen,
volksverhetzenden oder in sonstiger Form in Österreich und Deutschland
verbotene Inhalte in seine Internetpräsenz einzubinden, dieses gilt auch für
sämtliche
Hinweise auf andere Internetseiten, die nicht auf den Webserver des Kunden
liegen. Für den Fall der Zuwiderhandlung verspricht er unter Ausschluss der
Annahme eines Fortsetzungszusammenhanges die Zahlung einer Vertragsstrafe
in Höhe von € 5000,-. Der Provider behält sich außerdem das Sperren,
Löschen oder sonstiges Nichtzugänglichmachen der betreffenden Seiten vor.
Etwaige Regressansprüche des Kunden finden keine
Geltung und werden damit ausgeschlossen. Desweiteren ist der Provider
dadurch zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.
Auf Wunsch des Kunden sorgt der Provider für die Konnektierung und
Delegierung eines dem Kundenwunsch entsprechenden Internetnamens (Domain).
Dem Kunden wird das Recht eingeräumt, unter der oder den von ihm
gewünschten Domainen je eine einzelne Internetpräsenz beim Provider zu
unterhalten.
Der Provider richtet dem Kunden entsprechend der Leistungsbeschreibung
Emailkonten ein, die es dem Kunden ermöglichen, Emails zu senden und zu
empfangen. Dem Kunden ist es untersagt, Massenemails (Spam, Werbeemails
etc.), Emails mit falscher Absenderkennung oder beleidigende Emails zu
versenden, die im Inhalt der österreichischen, deutschen und
internationalen Rechtssprechung widersprechen. Der Kunde verpflichtet sich,
auch hierbei besonders die österreichische und deutsche Rechtssprechung zu
beachten. Erhält der Provider Kenntnis von einem Verstoß, ist er
berechtigt, die Leistungen zu sperren, um weitere
Schäden und Missbrauch zu verhindern.
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§3 Verpflichtungen des
Kunden / Rechnungsstellung / Zahlungsverzug
Dem Kunden wird dringend geraten für die Daten, die auf den Webservern
abgelegt sind, immer aktuelle Sicherheitskopien vorzuhalten. Diese sollten
nicht auf den Webservern abgelegt sein.
Sollten Zahlungen durch das angegebene Kreditinstitut nicht eingelöst
werden (Rücklastschrift), stehen dem Provider je Rücklastschrift €
10,-
Bearbeitungs- und Auslagengebühr zu.
Eine aus einer falsch angegebenen Bankverbindung resultierende
Rücklastschrift zieht in jedem Falle eine strafrechtliche Verfolgung nach
sich.
Für den Fall des Zahlungsverzuges durch den Kunden, schuldet er vom
Fälligkeitszeitpunkt an zusätzliche Zinsen in Höhe von 15% jährlich. Im
Falle des Zahlungsverzuges ist der Provider berechtigt, etwaige Leistungen
einzustellen, zu sperren und auf die schlechte Zahlungsmoral aufmerksam zu
machen.
Der Kunde ist für die Sicherheit seiner, mit dem Netz des Providers
verbundenen Rechner, selbst verantwortlich.
Der Kunde teilt dem Provider unverzüglich etwaige Änderungen seiner
personenbezogenen Daten mit, soweit diese für das Vertragsverhältnis von
Bedeutung sind. Hierzu zählen insbesondere Name, Anschrift, Rechtsform des
Unternehmens sowie bei Bankeinzügen die Bankverbindung.
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§4 Preisänderungen
Der Provider ist berechtigt, seine Preise, nach schriftlicher
Vorankündigung mit einer Frist vom einem Monat zu ändern. In diesem Fall
steht dem Kunden das Recht zu, ohne Einhaltung einer Frist, zum Zeitpunkt
des Inkrafttretens der Preisänderung zu kündigen. Dies gilt nur im Falle
einer Preissteigerung von über 20%.
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§5 Überschreitung von
vereinbarten Transfervolumen
Sofern das auf das Angebot des Kunden entfallene Datentransfervolumen
(Traffic) innerhalb des laufenden Monats die dem Angebot zugrundeliegende
Menge überschreitet, kann der Kunde ...
für den laufenden und die folgenden Monate einen anderen Tarif wählen, der
mehr Transfervolumen zur Verfügung stellt oder den Tarif beibehalten und
den vereinbarten Aufpreis entrichten.
Die Wahl eines Tarifes ohne Transfervolumenbegrenzung ist ungültig, wenn es
sich ...
um pornographische Angebote,
um reine Downloadarchive oder um
Angebote, die zum überwiegendem Teil dem Download dienen, handelt.
Etwaige sonstige Einsprüche behält sich der Provider vor.
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§6 Vertragsdauer / Kündigung
/ Folgen der Kündigung / Vertragsstrafen
Vertragsdauer: 1 Jahr mit 1 Monatiger Kündigungsfrist. Etwaige Aufträge
für Webdesign und Softwareentwicklung sind hiervon ausgeschlossen.
Das Recht auf fristlose Kündigung aus wichtigem Grunde bleibt hiervon
unberührt. Als wichtiger Grund für die Kündigung des Vertrages durch den
Provider gelten insbesondere:
ein Verstoß des Kunden gegen die gesetzlichen Bestimmungen Österreichs und
der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere die Verletzung
strafrechtlicher, urheberrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher,
namensrechtlicher oder datenschutzrechtlicher Bestimmungen,
länger als 2 Wochen andauernder Zahlungsverzug,
das Fortsetzen sonstiger Vertragsverstöße nach Abmahnung durch den
Provider,
die grundlegende Änderung von rechtlichen bzw. technischen Standards im
Internet, wenn es für den Provider dadurch
unzumutbar wird, seine Leistungen ganz oder teilweise weiter zu erbringen,
das Weitergeben von Pass- und Zugangskennwörtern,
Veröffentlichung von Emails in jeglicher Form ohne nachgewiesenes
Einverständnis des Absenders,
das Versenden von nicht angeforderten Massenemails (Werbe- oder Spammails),
die Schädigung des Netzwerkes des Providers durch Hackerattacken oder
spezielle Programme (Portscans, Trojaner etc.).
Eine aus den vorgenannten Gründen sofortige Beendung des Vertrages
verpflichtet den Kunden zur Zahlung des vereinbarten Entgeltes bis zum Ende
der Periode, zu der das Vertragsverhältnis bei einer fristgemäßen Kündigung
geendet hätte. Weitere Schadensersatzansprüche des Providers sind hiervon
unberührt.
Falls der Kunde einen Internetnamen (Domain) konnektiert hat, wird der
Provider an dieser auch nach Vertragsende keine Rechte geltend machen. Die
Domain bleibt bis zum Ende der vom Kunden bezahlten Periode auf diesen
angemeldet. Sofern der Kunde danach nicht selbstständig für eine
Finanzierung sorgt (KK-Antrag), wird der Provider die Domain freigeben.
Der Kunde hat keinen Anspruch auf die Rückerstattung abgerechneter
Domainkosten.
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§7 Leistungsangebot und
Leistungsbedingungen
Der Provider erbringt seine Leistungen nach Maßgabe des von ihm erstellten
Leistungsangebotes und seiner Leistungsbedingungen. Leistungsangebot,
Leistungsbedingungen sowie Allgemeine Geschäftsbedingungen des Providers
sind in Ihrer Gesamtheit gültige Bestandteile eines Vertrages zwischen dem
Kunden und dem Provider.
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§8 Urheberrecht
Für alle Internetseiten bzw. Softwareprodukte, die der Provider erstellt,
behält der Provider auch weiterhin das Urheberrecht. Dem Kunden ist es
untersagt, diese Produkte ohne schriftliche Genehmigung des Providers
weiterzuverkaufen.
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§9 Datenschutz
Der Provider darf personenbezogene Daten für die Dauer des
Vertragsverhältnisses zum Zwecke der Abrechnung der Ausgestaltung der
vereinbarten Dienstleistung speichern.
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§10 Gerichtsstand und
anwendbares Recht
Gerichtsstand Scheibbs / NÖ.
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§11 Sonstiges
Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform und
der Unterzeichnung beider Vertragsparteien.
Die etwaige Unwirksamkeit einzelner Punkte führt in keinem Fall zur
Unwirksamkeit aller Punkte dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Unwirksam gewordene Passagen sind so zu ersetzen, dass das Gewollte der
Passage gewahrt bleibt.
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